In der Deutschschweiz

Auf dieser Seite sind ähnliche in der Deutschschweiz realisierte Gartenprojekte erfasst. Wenn Sie ein Projekt kennen oder entwickeln, das hier nicht erwähnt ist, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Temporärer Garten Kalkbreite in Zürich

© Genossenschaft Kalkbreite

Dieses Projekt beginnt 2008, als die Stadt Zürich der Wohnbaugenossenstadt Kalkbreite eine unbenutzte Parkanlage von 400m2 in Gebrauchsleihe übergibt. Die Genossenschaft beabsichtigt, auf diesem Areal neue Wohnungen für 250 Einwohner sowie Gewerbe- und Kulturräume zu schaffen. Da der Beginn der Bauarbeiten jedoch erst auf Herbst 2011 geplant ist, beschliesst eine Gruppe von Gartenliebhabern kurzerhand, die Parkanlage in einen temporären Garten umzuwandeln. Während zwei Jahren bauten interessierte Quartierbewohnerinnen und -bewohner ihr Gemüse und Obst in Pflanzenkisten an und verwandelten die Kalkbreite in einen Quartiertreffpunkt mit kulturellen Anlässen, bevor im Januar 2012 die Bauarbeiten begonnen haben.
www.kalkbreite.net

SeeBrache – temporärer interkultureller Garten in Zürich-Seebach

© Grün Stadt Zürich

Zwischen Frühling 2009 und Sommer 2010 hat die Stadt Zürich (Grün Stadt Zürich und Gemeinwesenarbeit Zürich) die Brache einer ehemaligen Gärtnerei für eine Zwischennutzung bereitgestellt. Gemeinsam mit der Organisation Mega!phon wurden auf dem Fussballfeld-grossen Areal ein freier Gestaltungsraum für Jugendliche, Kartoffelbeete für Schüler sowie ein interkultureller Garten geschaffen. Ungefähr 30 Personen, darunter die Hälfte mit Migrationshintergrund, konnten so während einem Jahr ihr Gemüse und Obst im gemeinschaftlichen Garten anbauen.
http://www.stadt-zuerich.ch/content/ted/de/index/gsz/angebote_u_beratung/zwischennutzungen/seebrache.html

Gemeinschaftsgärten für sozial benachteiligte Migrantinnen

© Angela Losert, HEKS – EPER

Das in mehreren Kantonen laufende Projekt «Neue Gärten» des Hilfswerks der Evangelischen Kirche Schweiz (HEKS) bietet sozial benachteiligten Migrantinnen die Möglichkeit, Obst, Kräuter und Blumen für den Eigenbedarf in einem Familiengarten anzubauen. Die Gärten werden zum Arbeitsort und Treffpunkt für den Austausch und erlauben den Frauen, soziale Kontakte zu knüpfen und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus schaffen sie die nötigen Grundlagen für eine gesunde, ausgewogene Ernährung der Frauen und ihrer Familien.
www.heks.ch

Garten im Haus der Religionen, Bern

Im Rahmen seiner Kochkurse hat das Berner Haus der Religionen einen Garten für den Anbau von Kräutern, Blumen und Gemüse geschaffen. Der Pflanzblätz ist offen für die Bewohner des Hauses, für Kursteilnehmer und für Nachbarn aus dem Quartier. Die gemeinschaftliche Arbeit im Garten schafft den Teilnehmern Raum für Gespräche, Erholung und (interkulturelles) Lernen.
www.haus-der-religionen.ch

Bunte Gärten Bern

Das Projekt Bunte Gärten wurde 2007 von einer Einzelperson mit der Unterstützung der reformierten Kirchgemeinde Paulus im Berner Länggassquartier ins Leben gerufen. Es bietet besonders Migrantinnen, die physisch oder psychisch unter den Folgen migrationsbedingter Entwurzelung leiden und gerne gärtnern die Möglichkeit, eine Parzelle im Familiengarten Studerstein anzubauen. So können die Frauen wieder Wurzeln schlagen in der Fremde, Kontakte knüpfen und ihr Deutsch aufbessern. Das Projekt hat den von der Stadt Bern verliehenen Förderpreis 2008 für Integration erhalten.

Bürgerinitiative „Urban agriculture – auch in Basel“

Der anfangs 2010 ins Leben gerufene Verein «Urban AgriCulture Netz Basel» hat zum Ziel, biologisches Gärtnern und Landwirten in die Stadt Basel und ihre Agglomeration (zurück) zu holen. Er fördert darum Projekte und Initiativen im Bereich der biologischen Landwirtschaft in der Stadt.

http://www.viavia.ch/spip/article.php3?id_article=1064